Seebrücke statt Massengrab!

Aufruf zur Demonstration
,,Seebrücke statt Massengrab“
Am: 01. September um 16.00 Uhr
Südermarkt Flensburg

(es geht bis zur Hafenspitze mit abschließender Kundgebung)

,,Spätestens seit diesem Jahr sollte man sich nicht mehr über Donald Trump und seine Absicht eine Mauer zu errichten lustig machen, denn der eingeschlagene Kurs der EU steht diesem in Nichts nach. Viel schlimmer noch: Flucht wird zu einem Verbrechen gemacht und die Menschenrechte mit Füßen getreten. Es wird von ,,Sammellagern“ und ,,geschlossene Aufnahmelager“ von Menschen geredet. Man könnte es auch Haft nennen. Haft für jene, die vor Krieg, Verfolgung und Armut ihre Heimat verlassen mussten, in der Hoffnung auf ein sicheres und menschenwürdiges Leben. Zur selben Zeit soll die libysche Küstenwache ausgebaut werden, um die Menschen auf dem Meer abzufangen und zurück in ein Land zu bringen, in welchem Menschen alles andere als sicher sind – es drohen Haft, Misshandlung und sogar Versklavung. Von einem sicheren Hafen, wie es das internationale Seenotrettungsabkommen definiert, kann hier nicht die Rede sein. Dies ist nur ein Beispiel von vielen! Was dem ganzen die Krone aufsetzt, ist, dass nun diejenigen angegangen werden, welche die sogenannten europäischen Werte des humanistischen Denkens und der Menschenrecht an vorderster Front verteidigen. Die zivilen Seenotrettungsorganisation werden kriminalisiert und die Aufnahme von gerettet Menschen verweigert, die Geschichte der Iuventa oder die der Lifeline zeigen dies nur zu deutlich. Bei allem Gerede über Abschottung, Umverteilungen, Aufnahmelagern, Obergrenzen usw. könnte man fast das Gefühl bekommen, es handle sich bei Menschen auf der Flucht um eine ,,Ware“, dabei geht es bei der ganzen Sache um nicht weniger als Menschenleben – es scheint, als hätten einige das vergessen“

Flucht ist kein Verbrechen! 68,5 Millionen Menschen sind weltweit aufgrund von Kriegen, Verfolgung, Folter und Armut (u.a.) auf der Flucht. Allein in den letzten Monaten starben mindestens 1400 Menschen auf der Flucht im Mittelmeer. Die Dunkelziffer möchten wir nicht erahnen.

Solidarisch mit der Bewegung ,,Seebrücke*“ wollen wir am 01.09.2018 in Flensburg gemeinsam

……..gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung,

………für sichere Fluchtwege,

……….für menschenwürdige Unterbringung von Geflüchteten

und

…….eine offene, solidarische Welt demonstrieren.

17.05.18 Rainbow Walk

Ganz Oben – Ganz Bunt – Ganz Viele

Am 17. Mai, dem internationale Tag gegen Homo-, Trans- und Bi-Feindlichkeit, beginnt um 14 Uhr das Straßenfest auf dem Südermarkt. Umringt von diversen Info-Ständen der queeren Community, örtlichen Beratungsstellen und Parteien, einer Hüpfburg, der Spielmaus und Verpflegungsständen startet auf der großen Bühne das Musik- und Unterhaltungsprogramm.

Um 15 Uhr begrüßen wir unseren Schirmherrn Dr. Heiner Garg persönlich auf der Bühne und lassen ihn nicht ohne eine Rede wieder gehen. Danach folgt die Band Marten Threepwood & Das Leben. Um 17 Uhr betritt die Oberbürgermeisterin Flensburg – Simone Lange die Bühne und natürlich erhält auch sie ein Mikrofon von uns. Anschließend stel…lt die Projektgruppe der Fridtjof-Nansen-Schule ihr Realprojekt gegen Homo- und Transphobie vor.

Zum Highlight der Rainbow Days Flensburg 2018 rufen wir um 17:30 Uhr auf: Dann greifen alle zu Flaggen und Schildern und marschieren los (Pfeifen und Musikinstrumente nicht vergessen). Der diesjährige „Rainbow Walk & Women’s March“ beginnt auf dem Südermarkt und verläuft durch die Innenstadt am Hafen vorbei durch die Fußgängerzone wieder zum Südermarkt, wo die Pastorenband „Turbo-Wabohu“ ab 18 Uhr den Ausklang einleitet.

Die Rainbow Days 2018 sind für alle Menschen, egal ob lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, pansexuell, hetero oder irgendwas dazwischen. Die Rainbow Days 2018 werden gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein und finden im Rahmen des Aktionsplans „Echte Vielfalt“ statt.

QUELLE:
http://www.gay-location.de/Flensburg/Event/51187/